
Ebenso bereichert und von unschätzbaren Wert waren Erfahrungen über
Bombenflugbahnen, Auftreffballistik und Angriffsarten der deutschen Raketenflugkörper.
Diese Erkenntnisse waren wegweisend für die Entwicklung der alliierten Projekte .
Angefangen von der R4M Bordrakete, die von den Franzosen weiterentwickelt wurde als
Roquette de 68mm Brandt, über Flugabwehrraketen, bis hin zu den sogenannten V-Waffen.
Über eine ausführliche Darstellung dieser Technologien verzichte ich an dieser Stelle,
denn sie sind weitgehend bekannt. Aus diesem Grund hier nur einige Beispiele.
Raketentests in "White Sands" (rechts) mit der Fla-Rakete
"Hermes"
alias deutsche EMW C2 "Wasserfall" (links). Die daraus
weiterent-
wickelte Nike (unten). |
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Do 38 - Werfer, Testabschuss von U 511. Rechts; Testabschuss der
UK Trident II D5 von HMS Vigilant |
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Die heutigen Marschflugkörper (Cruise Missile) sind
moderne Nach-
fahren der Flugbombe V-1. Tests bei der US-AIRFORCE als JB-2 Loon.
Schließlich weiterentwickelt bis hin zur "vollendeten". Cruise Missile
Tomahawk. |
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Den
Grundstein zur Raumfahrt in allen Gesichtspunkten, setzte die ballistische Fernrakete A4.
Entwickelt von dem Verein für Raumschiffahrt (VfR) unter der Leitung Wernher von Brauns.
Bekannt wurde die A4 auch unter dem Namen V2 - Vergeltungswaffe. Nach dem Krieg
entwickelte von Braun für die USA unter anderem die ballistische Rakete Redstone, die
Saturn I, Saturn IB und die Saturn V.
| Wernher von Braun; Die A4/V2 bei Tests in White Sands, New Mexico |
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Von
Braun ließ sich von der NASA am 10. Juni 1972 pensionieren, weil seine Vision eine andere
als die der NASA war. Er wurde Vizepräsident für Engineering and Development für
Fairchild Industries in Germantown, Maryland. Von Braun bekam die National Medal of
Science von Präsident Gerald Ford in 1977. Wernher von Braun war ein Visonär, der zu
seiner Zeit die Welt mit seiner Arbeit beeinflußte. Ohne ihn wären die Amerikaner nicht
in so einer kurzen Zeit auf dem Mond gelandet. Am 16. Juni 1977 starb Wernher von Braun in
Alexandria, Virginia.
Die raketenbetriebene Bell X-15, mit der 1967 eine
Geschwindigkeit
von 7297 km/h (6,72 Mach) erreicht wurde. In Deutschland wurde die
bemannte A9 "Amerika Rakete" schon 1945 projektiert, basierend aus
den Erfahrungen mit der A4/V2 und den Berechnungen E.
Sängers. |
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Ein
weiterer Pionier der Raumfahrt war Eugen Sänger. Er hatte bereits mehrere Jahre an einem
Raumtransporter-Konzept gearbeitet, und begonnen, Raketenmotoren mit Flüssigbrennstoff zu
entwickeln. Von 1930 bis '35 perfektionierte er durch endlose statistische Tests einen
sich selbst kühlenden Flüssigbrennstoff - Raketenmotor, welcher durch den eigenen
Treibstoff, der um die Verbrennungskammer zirkulierte, gekühlt wurde. Dieser Motor
erreichte eine Abgasgeschwindigkeit von erstaunlichen 3048 Metern pro Sekunde - zum
Vergleich: die V2 erreichte nur 2000 m/s. Der Pilot saß in einer Druckkabine im vorderen
Rumpfende. Ein dreirädriges Fahrwerk war für die Landung im
Gleitflug eingebaut. Das Leergewicht des Bombers (Unter dem Einfluß des
zweiten Weltkrieges wandelte sich das Konzept des Raumflugzeuges in das eines
Raketenbombers) sollte ca. 9979 kg betragen. Auch die
Flugkurve des Bombers war schon festgelegt. In einer Höhe von 1500 Metern sollte das
Haupttriebwerk für 8 Minuten zünden, und in dieser Zeit 90 Tonnen Treibstoff verbrennen.
Dadurch wurde der Bomber auf 22100 Stundenkilometer beschleunigt, und eine Höhe von über
145 Kilometern erreicht. Einigen Quellen zufolge sollte sogar eine Höhe von 280 Km
erreicht werden.
Diese
Flugleistungen wurden durch Anwendung einer von Dr. Sänger vorgeschlagenen
semiballistischen Flugtechnik möglich, die später als "Rikoschettier"- oder
"Hüpf"-Flug bekannt wurde, und bei der sich das Flugzeug an den dichten
Schichten der Atmosphäre abprallen ließ wie ein flach über das Wasser geschleuderter
Kieselstein. So konnten Gleitflugbahnen vom mehrfacher Reichweite gegenüber denen bei
einem aerodynamischen Aufstieg erzielt werden. Bei der Landung sollte die Atmosphäre als
Bremse genutzt werden, ähnlich wie ein flacher Kieselstein übers Wasser hüpft und dabei
immer langsamer wird. Die Einrichtungen zum testen der Raketenmotoren wurden 1941 gebaut.
Kurz danach wurden alle derartigen "Zukunfts" - Programme gestoppt. Zur gleichen Zeit arbeitete Eugen Sänger
am Staustrahltriebwerk (Lorin - nach dem französischen Erfinder -Triebwerk), dessen
Erprobung mittles einer Do 217 E-2 im Jahre 44 getestet wurde. Aufgrund der
Treibstoffknappheit musste Sänger seine Erprobungen auf Bodentests beschränken. Ebenso
erdachte Alexander Lippisch bereits 1939 Konzeptionen eines Strahljägers, darunter eines
mit 60.000 PS.
| Die Do 217 E-2 mit aufgesetztem 20.000 PS Staustrahltriebwerk |
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.Die Skoda SK 14 vom 25.02. 1945 mit Sänger-Strahlrohr. Von ihr
.soll es bereits eine 1:1
Attrappe gegeben haben. |
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| .Die Nord "Griffon" erreichte 1957 mit Staustrahlrohr Mach 1,85 |
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Rund
17 Jahre später, im August 1961, hatte Eugen Sänger im Rahmen eines Beratervertrags mit
der Firma JUNKERS wieder Gelegenheit, sich mit seinem Lieblingsprojekt, dem
Raumtransporter, zu befassen. Ebenso wurde nach Eugen Sänger ein Projekt bei der
Deutschen Aerospace entworfen. Es existieren Modelle und relativ genaue
Berechnungen. Den Hausbericht der Firma JUNKERS schloß er mit dem 32. Kapitel am
Vormittag des 10. Februar 1964 -wenige Stunden vor seinem Tod- ab.
Raumtransporter von Junkers aus dem Jahre
1961. Darunter das,
von der Aerospace. Inwieweit es von der Aerospace weiterentwickelt
wurde, ist unklar. Man kann aber davon ausgehen, dass
es eine
Zusammenarbeit mit der NASA gibt. Ähnlich dem Projekt der
X-31. |
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| .Viel Spekulationen über das Projekt Aurora - Was steckt dahinter? |
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Da
wir schon beim Thema Raumfahrt sind...
| Noch heute stecken simple Mechanismen der Ba 349 im Space Shuttle |
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Sogenannter Watanzug (Druckanzug), für Höhenflugtests entwickelt.
Das Bild rechts oben zeigt eine Go 229. |
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Schaut man sich nun all diese interessanten Entwicklungen deutscher
Herkunft an, so liegt die Behauptung nicht fern zu sagen: "Warum sollten nicht auch
deutsche Flugscheiben projektiert, entwickelt und testgeflogen sein?"
Wenn
man mich fragen würde, warum hat sich bei den Antriebstechniken in den letzten
Jahrzehnten nicht wesentlich getan, so würde ich antworten: Die heutigen
Antriebstechniken sind an unserer Zeit gemessen sehr rückständig. Gäbe es einen anderen
Antrieb, womöglich einen auf Antigravitation basierend, wer sollte dann noch Profit aus
Energierohstoffen schlagen?
Der .Northrop B2 Bomber, über den Wissenschaftler behaupten, er
wäre mit einem Antigravitionsantrieb ausgestattet, welches
seine
sehr lange Entwicklungszeit und den Stückpreis von ca. 500 Millionen
Euro rechtfertigen würde. |
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Durch ein globales
Netz hervorragender und gut strukturierter Lenkung, von einer "Organisation des
Kapitals" gesteuert, werden neue Entwicklungen verheimlicht und vertuscht, um die
Menscheit auf dem Level der Unwissenheit zu lassen. Dies ist natürlich nicht nur in
Zusammenhang mit neuen Antriebstechniken zu sehen.
Sollten die Resourcen der
Erde aufgebraucht sein, so werden wahrscheinlich schon "Andere" in der Lage
sein, Resourcen anderer Planeten auszuschöpfen...